Energiesparende Heizsysteme

Durch unsere Spezialausbildungen sind wir Experte für energiesparende Heizsysteme. Hier liegt ein Schwerpunkt unserer Beratungstätigkeit. Auf diesem Unterbereich unserer Internetseite möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten vorstellen.

Natürlich läßt sich durch diese Informationen eine persönliche Beratung nicht ersetzen. Deswegen ermuntern wir Sie einen persönlichen Beratungstermin mit uns zu vereinbaren. Nutzen sie hierfür unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an:
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Dies ist der erste Schritt für Sie zu einem energiesparenden neuen Heizsystem. Viele Kunden fragen sich jedoch, ob sich für Sie wirklich ein neuer Heizkessel lohnt.

Lohnt sich ein neuer Heizkessel?

Sie fragen sich, wie es möglich sein soll mit einem neuen Heizkessel 1/3 der bisherigen Energiekosten einzusparen, obwohl Ihnen der Schornsteinfeger stets gute Abgaswerte bescheinigt?
Warum sich mit einem neuen Heizkessel so viel Energie einsparen lässt, und warum der vom Schornsteinfeger ermittelte Abgasverlust nur wenig mit dem Verbrauch ihrer Heizung zu tun hat, erläutern wir Ihnen im folgenden:


1. Der Abgasverlust

Als Abgasverlust wird die Wärmemenge bezeichnet, die während des Brennerbetriebes ungenutzt über den Schornstein in die Atmosphäre entweicht. Vielfach wird angenommen, dass der Abgasverlust, der vom Schornsteinfeger ermittelt wird, der einzige Verlust ist, den ein Heizungskessel bzw. eine Heizung hat. Leider ist dem nicht so. Ein Abgasverlust von z.B. 10% bedeutet nicht, dass die Heizung nur 10% Verlust hat.

2. Auskühlverluste / Bereitschaftsverluste

Als Auskühlverluste werden die Wärmemengen bezeichnet die durch die Kesseloberflächen an die Umgebung abgegeben werden. Während den Brennerlaufzeiten werden Wärmemengen in Form von Strahlungsverlusten des Wärmeerzeugers an die Umgebung abgegeben. In den Brennerstillstandszeiten entstehen Bereitschaftsverluste durch die Wärmeabgabe des heißen Kesselwassers an die Umgebung.

Ein alter Heizkessel wird das ganze Jahr mit konstant hoher Temperatur betrieben um Korrosionsprobleme zu vermeiden und weil durch mangelnde Regelung nur ein konstanter Betrieb möglich ist. Gerade in den Übergangsmonaten und im Sommer, wenn der Heizkessel lediglich zur Trinkwassererwärmung benötigt wird, entstehen hohe Auskühl- bzw. Oberflächenverluste. Und die sind in der Regel wesentlich höher als die Abgasverluste, die der Schornsteinfeger misst.

Im Durchschnitt läuft ein Brenner ca. 1350 Stunden im Jahr, während die Betriebsstunden einer Heizungsanlage etwa 6500 Stunden im Jahr betragen.
Als Betriebsstunden wird die Zeit bezeichnet, wenn der Brenner nicht in Betrieb ist, die Heizung aber auf Bereitschaft läuft, Wärme an die Heizkörper abgibt und den Kessel auf Bereitschaftstemperatur hält. Besonders bei Altanlagen spielen diese Auskühlverluste eine große Rolle. Denn alte Heizungskessel sind zumeist überdimensioniert, schlecht isoliert und werden das ganze Jahr mit konstant hohen Temperaturen betrieben. Überdimensionierte und schlecht isolierte Kessel sind an kurzen Brennerlaufzeiten – auch während der Heizperiode – und übermäßig aufgeheizten Heizräumen zu erkennen. Auskühlverluste machen bei Altanlagen im Laufe eines Jahres nicht selten bis zu 20% der eingesetzten Brennstoffmenge aus und sind von der Betriebstemperatur, der Kesselgröße, der Kesselform, der Regelung, sowie der Qualität der Kesselisolierung abhängig.

3. Prüfen Sie selbst

Der feuerungstechnische Wirkungsgrad den der Schornsteinfeger ermittelt reicht für eine Beurteilung der Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage nicht aus. Ob sich eine Heizungsmodernisierung auch für Sie lohnt können Sie anhand einiger Merkmale schnell selbst erkennen.

  • Ihr Heizraum ist konstant warm. Die Temperatur ist höher als die der Nachbarräume
  • Die Kesseltemperatur ist immer gleich.
  • Der Brenner springt in kurzen Abständen immer wieder an, auch an warmen Tagen wenn keine Wärme benötigt wird.
  • Die Warmwassertemperatur lässt sich nicht separat einstellen und ist immer konstant.
  • Auf dem Typenschild wird die Wärmeleistung noch in kcal/h angegeben. (1 kW = 1,163 kcal/h)
  • Die Wärmeleistung ihres Kessels bezogen auf die zu beheizende Wohnfläche ist größer als 0,1 kW /m2 (Beispiel: Wohnfläche 200 m2 Kesselleistung 20 kW)
  • Ihr Heizkessel ist ein Umstellbrandkessel, z.B. auf feste Brennstoffe. Das Baujahr des Heizkessels ist 1978 oder älter.

Wenn einer der aufgeführten Merkmale auf Ihre Heizung zutrifft, sollten Sie sich Gedanken machen Ihren alten Heizkessel zu erneuern.

4. Energieeinsparung

Von Interesse ist für jeden Hausbesitzer ist die Frage nach der Energieeinsparung und der damit verbundenen Kostensenkung durch den Einbau eines neuen Heizkessels.
Leider gibt es bis heute keinen Wert, aus dem ein Hausbesitzer annähernd auf den Minderverbrauch eines neuen Heizkessels gegenüber seinem alten Heizkessel schließen kann. Erfahrungen zeigen aber das besonders bei Heizkesseln, die älter als 15 Jahre sind, Einsparungen von 30% und mehr erreicht werden. Insbesondere die Kesselmodernisierung mit einer Brennwertanlage + Solar hat sich als große Energiesparmaßnahme bewährt.

Einsparungen von bis zu 40% sind in der Praxis keine Seltenheit.


Essmann Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH & Co. KG
Rintelner Str. 146
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Folgende Fördermöglichkeiten im Bereich Heizung gibt es:

KFW Programm „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“

KFW Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit“

Programme des BAFA zum Heizen mit Erneuerbaren Energien

Dazu kommen noch Programme der regionalen Energieversorger, Hersteller, Kreditinstitute, Gemeinden und Kommunen. Allgemein gilt für diese Programme sich tagaktuell zu informieren, da hier ständig Anpassungen vorgenommen werden.

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